«The magic happens
outside of your comfort zone»
Wintersonnenwende
Dezember 21st, 2025

Carlo Zumstein, für mich war er der Pionier im „modernen“ Schamanismus, der die alten mythischen Riten emporhob oder transformierte zu einem neuen energetischen transformativen Wirken im Sein (TAOB).
Ihm war damals klar, dass wir nicht einfach tolle Rituale kreieren können und die alten Fesseln in der Tiefe zu lösen. Es gibt da zwar schon einige die Tiefgang haben:-)
Ihm war bewusst, wie stark der Sog ist, in den alten bekannten Fesseln zu bleiben. Er war für mich der Erste, der uns in dieses Hinauswachsen aus dem alten Bewusstseinsmustern einlud; die Reise in die Dunkelheit zum Beispiel. Sie war schön. Doch da fehlte immer etwas zum Shift ins „echte“ Leben.
Er pflegte immer wieder uns mit kleinen Metafern zu berühren.
Etwa wie diese: Da sind 4 Menschen, die in der Wüste sind. Sie sind eingesperrt in einen Käfig. Vielleicht der eine oder andere sogar goldig.
Der Eine war gefesselt an den Füssen, der andere an den Händen. Wieder einer am Kopf und einer um den Bauch. Da kommt einer daher, öffnet den Käfig und löst die Fesseln. Sie können hinaus gehen aus ihrer Gefangenschaft. Sie gehen auch tatsächlich hinaus in die Wüste, in die Freiheit, in die Weite, in die Leichtigkeit.
Und sie gehen alle wieder zurück in ihren Käfig.
Es war damals so frustrierend dieser Ausgang der Geschichte. Carlo wusste um die Schwierigkeit, sich wirklich befreien zu wollen aus den alten Konditionierungen und Identifikationen.
Und dann erkannte auch ich, dass ich in einem Käfig war, der mir den Atem nahm.
Erst jetzt war ich bereit, mich diesen alten Fesseln zu stellen.
Ich lernte sie Stück für Stück zu befreien.
Und ich lernte Stück für Stück das Freie und das Leichte auch zu tolerieren.
Das ist der wirkliche Shift.
Über 30 Jahre bereiste ich unglaubliche Welten mit meiner Trommel. Sie waren so befreiend und erhellend. Für viele Jahre das Nährende für mich. Sie waren ja auch schön, diese Geschichten des Wandels.
Doch immer wieder riss „es“ mich hinunter in Tiefen, in Schwäche, in Krankheit…
Und ich schaffte es nicht, dies zu übersteigen.
Erst die Neuroregulation verhalf mir, mich in all den alten Prägungen zu erkennen. Und ebenso zu erkennen, dass alles eben auch in meinem Körper abgespeichert ist – diese toten Hunde.
Das was damals noch nicht bereit war, ist heute möglich.
Es gibt ein Leben, das wahrahft leichter, ehrlicher, entspannter, freier ist.
Und dafür bedanke ich mich hier am 21. Dezember zur Wintersonnenwende.