«The magic happens
outside of your comfort zone» Barbara Jäggi

Personare

Februar 28th, 2026

Wie unvergleichlich schön es ist,
wenn dein inneres Wesen immer mehr durchschimmert
durch all die angelernten Masken.
Wenn du beginnst, dein eigenes Wesen in dir zu erkennen,
Nicht die Maske spricht,
nicht die Rolle,
nicht das, was du gelernt hast zu sein.

Sondern etwas Tieferes,
etwas Echtes,
das durch alles hindurchscheint.

Und wie es sich anfühlt,
wenn du das wirklich spürst –
wenn du merkst, dass du in deinem Körper anwesend bist,

mit deinen Gefühlen,
mit deinem Atem,
mit deinem ganzen Sein.

Solche Momente dürfen sich immer mehr zeigen…

Weiteres

Eine Ode ans Ehrliche Mitteilen

Februar 24th, 2026

„Jetzt bin ich an der Reihe.“

Dieser einfache Satz, der so ruhig und sanft daher kommt, aus mir heraus kommt, der mich staunen lässt, ob der sanften Klarheit. Dann erforsche ich den Nachklang dieser Aussage. Was bewegt das in mir? Was bewegt sich da in meinem Körper?
Wie ein neugieriges Kind erforsche ich meine Empfindungen, meine Gefühle, die Sprache meines Körpers. Empfindungen, die ich noch nie erlebte. Denen ich kaum Worte geben kann, weil sie so neu und unerfahren sind. Ich gebe ihnen Raum und staune.

Und hierbei hört mir jemand zu, ohne mich zu unterbrechen, ohne mich zu bewerten oder belächeln.

Da ist kein Kampf, wie sonst vielleicht: “ Jetzt bin ICH dran.“ Einfach nur ein Satz aus einer sanften Quelle.
Dass mich ein so ein einfacher Satz in der Tiefe erreichen, weil ich ihm nachlauschen und ihm Raum geben kann.
Diese Erfahrung möchte ich mit dir teilen. Weil Ehrliches Mitteilen nicht „nur“ selbstregulierend ist (und das alleine ist schon eine sehr schöne Erfahrung!), sondern auch heilsam sein kann.

Weiteres

Den Körper bewohnen

Februar 12th, 2026

Wenn ich in mir wohne – meinen Körper bewohne und darin in Kontakt bin mit meinen Bedürfnissen – brauche ich keine grossen Ersatzbefriedigungen mehr. Nicht weil ich sie mir verbiete, sondern weil sie ihren Sinn verlieren. In der Nähe zu mir selbst entsteht eine intensive Lebendigkeit – vielleicht zuerst ungewohnt sie zu tolerieren, doch sie ist echt, unmittelbar und tragend.

Wenn die Beziehung zu mir selbst tragender wird, verschiebt sich auch die Qualität von Beziehungen im Aussen — weg von Bedürftigkeit hin zu echter Begegnung.

Indem ich meine kindlichen Bedürfnisse wahrnehme und in einen erwachsenen, mitfühlenden Raum integriere, werde ich mir selbst mehr und mehr zum Freund.

Hier leistet die Neuroregulation wertvolle Arbeit. Sie unterstützt dich, diese kindlichen Bedürfnisse, die einst einmal unterdrückt werden mussten, freizulegen und den damit verbundenen verzerrten Selbstbildern in ein Nährendes zu wandeln.

Aus dieser inneren Freundschaft, die dann entstehen kann, lösen sich alte Beziehungsmuster manchmal fast von allein heraus — wie Hüllen, die nicht mehr passen. Manche verabschieden sich leise, andere bewusst und aktiv. Andere neue dürfen entstehen. Was bleibt, sind Verbindungen, die nicht mehr aus Mangel entstehen, sondern aus Präsenz.

Und auf gleicher Augenhöhe.

Weiteres