{"id":890,"date":"2020-06-28T06:32:50","date_gmt":"2020-06-28T06:32:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lamuna.ch\/blog\/?p=890"},"modified":"2020-06-28T06:32:50","modified_gmt":"2020-06-28T06:32:50","slug":"die-fulle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lamuna.ch\/blog\/?p=890","title":{"rendered":"Die F\u00fclle"},"content":{"rendered":"<div id=\"js_3\" data-testid=\"post_message\" data-ft=\"{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-891\" title=\"Linde\" src=\"https:\/\/www.lamuna.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Linde-408x464.jpg\" alt=\"\" width=\"408\" height=\"464\" srcset=\"https:\/\/www.lamuna.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Linde-408x464.jpg 408w, https:\/\/www.lamuna.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Linde-901x1024.jpg 901w\" sizes=\"auto, (max-width: 408px) 100vw, 408px\" \/><br \/>\nDer bet\u00f6rend s\u00fcsse Duft der Linde erf\u00fcllt das ganze Dorf. Er durchdringt alles, erf\u00fcllt auch meine Zellen, mein Sein. Der Mond ist halbvoll, der Sternenhimmel ist klar und verheissungsvoll.<br \/>\nIch bin erf\u00fcllt.<br \/>\nWir befinden uns im Zenith der Sonnenkraft. Doch hier wird alles still. Ein Flirren und Summen erf\u00fcllt die Luft.<br \/>\nWas im Fr\u00fchling als Samen gekeimt hat, ist nun in der vollen Bl\u00fcte.<br \/>\nNoch.<br \/>\nDoch hier halte ich inne. Atme tief.<br \/>\nTake a deep breath.<br \/>\nIch sp\u00fcre dieses Flirren auch f\u00fcr mich energetisch. Diese Anhebung der Energie im Bewusstsein des Kollektivs.<br \/>\nWo stehen wir?<br \/>\nSo vieles kommt nun an die Oberfl\u00e4che. Alle Schatten, die zuvor noch wie dunkle Wellen unter der Oberfl\u00e4che weilten und schwelten, kommen ans Licht. Unrecht, Missbrauch, Beschneidung unseres Wesens, Skandale&#8230; all das zeigt uns, wo wir auch in unserem pers\u00f6nlichen Leben stehen. Bis in die feinsten Ver\u00e4stelungen des Bewusstseins l\u00f6st sich alles aus dem K\u00f6rper hinaus.<\/p>\n<p>Freisetzen&#8230;und atmen.<br \/>\nEin sich Neueinfinden, bei mir. Ich nehme die Wogen der Unruhe neben mir immer noch wahr. Ich bin gewahr. Doch sie werden langsam ruhiger als noch wenig Zeit zuvor, als ich mich durchwand wie ein Aal durch die Wirrnis des Informationsflusses.<br \/>\nMeine Einstellung ist klar. Ich gehe ganz ins Vertrauen.<br \/>\nMeine Vision vom letzten Winter, als ich die \u00fcberm\u00e4chtigen Wogen, die \u00fcber uns hereinbrachen kommen sah, noch bevor es tats\u00e4chlich losging, hat sich erf\u00fcllt. Sie sp\u00fclen alles Alte, was nicht in diesen neuen Traum geh\u00f6rt weg. Heftige St\u00fcrme zerreissen und zerfetzen den alten Traum vom Mangel und der Angst. Und wir tr\u00e4umen still unseren Traum des neuen Bewusstseins weiter.<br \/>\nIch bin tief in mir zufrieden, auch mit allem Unsicheren.<br \/>\nIch habe aufgeh\u00f6rt, der F\u00fclle hinterher zu eilen. Um mich damit zu verausgaben.<br \/>\nDiese F\u00fclle kommt nun im Stillstand zu mir. Hier weitet sich mein Seelenfeld.<br \/>\nUnd sie erf\u00fcllt sich st\u00e4ndig weiter.<br \/>\nIch erkenne nun, dass ich hier in einem unsichtbaren Tor stehe, das in allen Farben schimmert.<br \/>\nHalt noch still!<br \/>\nUnd so stehe ich umgeben und durchdrungen von diesem bet\u00f6renden Duft und Gewahrsein dieses unsichtbaren Tors. Langsam \u00f6ffnet sich vor mir ein Raum.<br \/>\nAn der Schwelle stehend, hinter mir das Alte \u2013 alte Beziehungsmuster, \u00c4ngste des Mangels, die Kraftlosigkeit im mich Verausgaben f\u00fcr Systeme, die mich schw\u00e4chen, die nicht den Menschen in seiner Ganzheit sehen wollen \u2013 liegen hinter mir.<br \/>\nHier stehe ich an meinem Platz, wo ich mich so lange geweigert hatte ihn einzunehmen.<br \/>\nAus Angst, allein und verlassen zu sein. Doch genau hier ist er. Am Rand der Systeme, schauend, f\u00fchlend und sehend. Verbunden mit allem. Und dennoch mitten im Leben.<br \/>\nHier ist die Essenz, mein erf\u00fclltes Sein.<br \/>\nUnd von hier kann meine neue Ausrichtung geschehen. Ich weiss, alles was ich denke und f\u00fchle kreiert machtvoll meine Wirklichkeit. Mein K\u00f6rper richtet sich danach.<br \/>\nSo beginne ich langsam und achtsam meine neuen Gedanken zu formen und mein Herz sanft zu \u00f6ffnen.<br \/>\nTiefes Vertrauen in mich. Sicherheit kann nur von Innen kommen. F\u00fcr meine Talente, f\u00fcr meine Grenzen. F\u00fcr meine Selbstbestimmung und Verantwortung. F\u00fcr meine W\u00fcrde.<br \/>\nIch sehe alles vollkommen, auch im Unvollkommenen.<\/p>\n<p>Von hier aus kann ich weiter spinnen. Meinen Traum wahr werden lassen.<br \/>\nDas Universum hat die Tore daf\u00fcr ge\u00f6ffnet und unterst\u00fctzt mich darin.<br \/>\nDas Summen der Bienen im Lindenbaum schwillt an zu einem einzigen weiten Klang. Es ist der Klang des OM.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der bet\u00f6rend s\u00fcsse Duft der Linde erf\u00fcllt das ganze Dorf. Er durchdringt alles, erf\u00fcllt auch meine Zellen, mein Sein. Der Mond ist halbvoll, der Sternenhimmel ist klar und verheissungsvoll. Ich bin erf\u00fcllt. Wir befinden uns im Zenith der Sonnenkraft. Doch hier wird alles still. Ein Flirren und Summen erf\u00fcllt die Luft. 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